Standort

Kompetenzzentrum

Das Kompetenzzentrum wurde aus vorgefertigten strohballen-gedämmten Holzrahmen-Elementen errichtet, die direkt mit Kalk verputzt wurden. Es ist das erste und höchste Gebäude in dieser Bauweise in Europa und hat Vorbildcharakter für die Strohballenbauweise insgesamt. Durch die Nutzung der nachwachsenden Baustoffe Holz und Stroh sind die Umweltwirkungen der Gebäudeherstellung um ein Vielfaches gegenüber konventionellen Gebäuden reduziert.

Beheizt wird das Gebäude über eine Kombination von Solar-Luftabsorbern, Eisspeicher und Wärmepumpe. Zu Demonstrationszwecken ist zusätzlich ein Mini-Blockheizkraftwerk installiert.

Das Gebäude bietet Büroräume unter anderem für Planungsbüros, Fachverbände und andere Akteure im Bereich Nachhaltiges Bauen.
Im Erd- und Untergeschoss befindet sich die Ausstellung nachhaltig.bauen.erleben. Hier können sich Bau- und Sanierungsinteressierte zu verschiedenen Aspekten des Nachhaltigen Bauens informieren und beraten lassen. Die Ausstellung bietet aber auch einen Rahmen für Führungen, unter anderem für Berufsschulen und Fachpublikum.

Seminar- und Praxis-“Halle 57“

Die „Halle 57“ ist eine ehemalige Panzer- und Fahrzeughalle aus der Zeit der militärischen Nutzung des Geländes an der Lindhooper Straße. Sie wurde von der Stadt Verden an das Norddeutsche Zentrum für Nachhaltiges Bauen übertragen und innen grundlegend saniert und neu gestaltet.
Die Halle bietet jetzt Raum für Praxis-Schulungen, u.a. zu Lehmbau, Strohballenbau, Innendämmung und Luftdichtigkeit. Hier befinden sich aber auch mehrere Seminarräume und ein großer Veranstaltungs-Saal.